Al Andalus

 

AUF DER SPUR DER MAUREN IN MAROKKO UND ANDALUSIEN


Die Route der Almoraviden zwischen Marrakesch und Granada verbindet wie ein seidener Faden die Geschichte zweier Kontinente. Die Zeugnisse der maurischen Herrschaft beiderseits der Meerenge von Gibraltar zeugen vom Einfluss Arabiens auf Europa und der gegenseitigen Befruchtung der Kulturen - was heute weitgehend in Vergessenheit geraten ist. Zu jener Zeit blühten ihm islamischen Al Andalus die Wissenschaften, forschten berühmte Ärzte, wurden die Philosophen der Antike ins arabische übersetzt und dadurch vor der Zerstörung gerettet. Von Marrakesch bis Granada folgt Kay Maeritz der Route der Almoraviden: von den Souks der alten Königstadt, durch den Hohen Atlas bis zur Meerenge von Gibraltar und weiter durch die Sierras Andalusiens nach Córdoba und Granada.

Während nördlich von Gibraltar vor allem stumme Monumente auf die Zeit der maurischen Herrschaft verweisen, findet sich südlich davon noch heute der Rhythmus des damaligen Lebens. Auch in Andalusien folgt Kay Maeritz den Spuren lang vergangener vergangener Zeiten. Während Europa im tiefsten Mittelalter versunken war blühte im Süden auf der Iberischen Halbinsel das maurische Reich Al Andalus. Unter dem Kalifat von Córdoba erreichte das islamische Reich seinen glanzvollen Höhepunkt. Córdoba wurde im 11. Jahrhundert die bedeutendste Stadt Europas. Geblieben ist vom maurischen Al Andalus die Pracht der maurischen Bauten, wie in Cordoba die Mezquita und in Granada die Alhambra, Höhepunkte jeder Reise nach Andalusien. Von Kay Maeritz erschienen ist bei Bruckmann das Länderporträt Marokko, Highlights Andalusien wird im Fj. 2012 erscheinen.

Trailer Al Andalus:

http://www.youtube.com/watch?v=T9fbJeQW91U


Robert und seine Esel findet man in der Serrania de Ronda. Wer Lust hat mit ihm zu wandern, kann hier schauen: http://san-roberto.jimdo.com











Marokko – Eindrücke


Marokko, der westlichste Zipfel des Orients, stellt einen idealen Hintergrund für unsere Träume vom alten Orient. Die Märchen aus 1001 Nacht scheinen in den engen Gassen der Altstädte, in ihren verschachtelten Medinas, noch am Leben zu sein. Sie leben auf einer Insel des Orients, die eingekeilt zwischen Wüste und Meer, zwischen Schwarzafrika und Europa am Nordwestzipfel Afrikas liegt. Allein seine Lage garantiert extreme Kontraste: Dünen, die bis ans Meer reichen, grüne Oasen überragt von den schneebedeckten Bergen des Hohen Atlas.

In Casablanca spielt Sam schon lange nicht mehr. Statt dessen haben Hochhäuser und internationale Fast-Food-Ketten Einzug in die Wirtschaftsmetropole des Landes gehalten. Hier steht die zweitgrößte Moschee der Welt, das neue Wahrzeichen Marokkos. Der vor kurzem verstorbene König Hassan II. hat sich mit der Moschee, die seinen Namen trägt, ein Denkmal gesetzt, das wie ein riesiges Schiff die Küste überragt. Darüber, ob sie nun ein wunderbares architektonisches Kunstwerk auf der Höhe der Zeit sei, oder ein überflüssiges Milliardengrab, gehen die Meinungen auseinander.

Wenn auch Sam nicht mehr anzutreffen ist, so liegt „Der Himmel über der Wüste“ doch immer noch und unverändert in aller Majestät und Ruhe, weicht die Hektik der Großstadt auf dem Lande sehr schnell dem geruhsamen Rhythmus der vorindustriellen Zeiten. Selbst in den alten Königsstädten Fes, Meknes und Marrakesch herrscht, trotz aller Betriebsamkeit in den Basaren, noch die alte Geruhsamkeit. Die verwinkelten Gassen ihrer Altstädte laden zu endlosen Streifzügen ein. Auf weniger sollte man sich auch gar nicht erst einrichten. Wer jemals seinen Fuß in das Labyrinth der Gassen von Fes gesetzt hat, weiß, wie lange es dauern kann, auch nur eines der bekannteren Ziele zu entdecken. Ohne Führer wird jede Wanderung in der Altstadt zum Geduldsspiel. Oft genug wird man sich an einem anderen Ort wiederfinden, als dem gesuchten Ziel. Und doch wird man gefunden haben, was man gesucht hat: einen Hauch des Orients…


Marrakesch


Marrakesch, die Stadt der Basare, der Händler und Handwerker. Marrakesch, die schönste, lebendigste und aufregendste Stadt Marokkos, eine Stadt in der der Atem des alten Orients noch zu spüren ist. Verborgen hinter starken Lehmmauern, geschützt durch mächtige Tore, liegt die Altstadt, hier öffnet sich ein Gassengewirr, in dem sich die Souks, die Basare Marrakeschs verstecken. Jedes Handwerk hat seinen eigenen Basar, jede Ware wird in einem Meer gleichartiger Waren angeboten. Schuhe finden sich neben Schuhen, Lampen neben Lampen, Tabletts und Teekannen neben weiteren ihrer Art. Hunderte von Gässchen durchziehen die Altstadt, in der die Souks liegen. Und keines der Gässchen ist gerade. Verzwickt und verschachtelt, wie das Netz einer irregewordenen Spinne, durchzieht ihr Gespinnst die dicht an dicht hingewürfelten Häuser. Hinter einer Biegung verbirgt sich der Souk der Färber. Jeden Morgen hängen hier bunte Tücher und frisch gefärbte Wollballen zum Trocknen in der Sonne. Im Basar der Schmiede nebenan wird gehämmert, gefeilt und geschweißt, gesägt, gebogen, gedreht, gelötet und immer wieder gehämmert was das Zeug hält. Und alles geschieht auf der Straße, bestenfalls in offenen Werkstätten, die weit mehr Verschlägen ähneln. Diese zur Schaustellung beeindruckte schon Elias Canetti: „Zur Verödung unseres modernen Lebens gehört es, dass wir alles fix und fertig ins Haus und zum Gebrauch bekommen, wie aus hässlichen Zauberapparaten. Hier aber kann man den Seiler eifrig bei seiner Arbeit sehen, und neben ihm hängt ein Vorrat fertiger Seile. In winzigen Gelassen drechseln Scharen von kleinen Jungen, sechs oder sieben von Ihnen zugleich, an Holz herum, und junge Männer fügen aus den Teilen, die ihnen von den Knaben hergestellt werden, kleine Tischchen zusammen. Die Wolle, deren leuchtende Farben man bewundert, wird vor einem selbst gefärbt, und allerorts sitzen Knaben herum, die Mützen in hübschen und bunten Mustern stricken.

Es ist eine offene Tätigkeit, und was geschieht, zeigt sich, wie der fertige Gegenstand. In einer Gesellschaft, die soviel verborgenes hat, die das Innere ihrer Häuser, Gestalt und Gesicht ihrer Frauen und selbst ihre Gotteshäuser verbirgt, ist diese gesteigerte Offenheit dessen, was erzeugt und verkauft wird, doppelt anziehend.“ (aus: „Die Stimmen von Marrakesch“)





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