Buddhistischer

Himalaya

Auf der Suche nach dem  Glück im Buddhistischen Himalaya


Die Berge des Himalaya waren es, die mich 1985 zum ersten Mal auf das Dach der Welt zogen, mit Bildern von schwindelerregenden Pässen, der faszinierenden buddhistisch-tibetischen Kultur und Eisriesen vor Augen.Zwar hat sich auch im Himalaya mittlerweile einiges verändert. Doch Dank der wahrhaft atemberaubenden natürlichen Gegebenheiten, ist vieles noch erstaunlich ähnlich geblieben. Und auch wenn mittlerweile manche Strasse im Industal in Ladakh geteert ist und die Treppen zu den mächtigen Klöstern betoniert wurden – die Faszination Himalaya ist geblieben.


Neben der im doppelten Sinn atemberaubenden Landschaft stehen die Einwohner des Himalaya und ihre zumeist buddhistische Kultur im Zentrum meines Interesses.

Reisen im Himalaya hat auch immer etwas von einer Pilgerfahrt, zumal dann, wenn das Ziel auch noch ein heiliger Ort ist, sei es nun ein Kloster oder ein verehrter Berg, wie der Kailash. Tatsächlich ist die Anreise über staubige Pisten, trotz Kälte auf der Ladefläche von Lastern, für die tibetischen Pilger Teil der Pilgerfahrt. Und auch für mich sind die beschwerlichen und abenteuerlichen Reisen im Himalaya Teil des Erlebnisses.


Doch nicht nur wichtige Pilgerfahrten, wie die zum Kailash, und beeindruckende Klosterfeste in Ladakh, Bhutan und Tibet werde ich vorstellen. Mich interessiert auch, wie die Menschen den Alltag meistern, wie sie mit den Härten des Lebens umgehen, wie - und ob - ihr Weg zum Glück vom Buddhismus gestützt wird. Ob in den Bergdörfern in Nepal, in Ladakh oder im Osten des indischen Himalaya, überall wird klar: am materiellen Wohlstand kann man die Zufriedenheit der Menschen nicht festmachen. Vielleicht gibt der kleine Himalaya-Staat Bhutan ja eine Antwort auf die Frage nach dem Weg zum Glück!? Hier gilt nicht das Bruttosozialprodukt sondern das Bruttosozialglück als Maßstab für die Politik.


Eine der Lehren des buddhistischen Denkens, wenn nicht gar die wichtigste, ist: Klammere dich nicht an deine Wünsche. Wünsche, Träume und Begehren machen dich unglücklich, wenn du ihnen zu viel Aufmerksamkeit schenkst. "Nimm was du hast und mach das Beste daraus“, das ist das, was ich immer wieder zu hören bekomme. Nicht zu letzt führt uns, sprich die ganze Menschheit, unser Wollen an den Rand dessen, was die Natur und unser Planet verträgt. Nicht nur für den persönlichen Weg zum Glück ist die Zeit für ein Umdenken gekommen!


Der Vortrag enthält die gleichen philosophischen und buddhistischen Gedanken wie „Auf der Suche nach dem Glück“ eingebettet in abenteuerliche Reisen auf dem Dach der Welt  zwischen Ladakh im Westen des Himalayas und Arunachal Pradesh im äußersten Osten der 3000km langen Kette der Schneeberge des Himalaya.